Die Entrauchung umfasst alle technischen Maßnahmen
und Mittel, um im Brandfall Rettungswege und Aufenthaltsbereiche
für Personen raucharm bzw. rauchfrei zu
halten aber auch zur Wärmeableitung im Brandfall, um
die Gebäudestruktur thermisch zu entlasten. So können
die Sichtverhältnisse für die Feurwehr verbessert und ein
Zeitgewinn erzielt werden, der es ihr ermöglicht gezielte
Innenangriffe umzusetzen.
Die Grundlagen für die Anforderungen an die Entrauchung
von Standardbauten sind in den jeweiligen Landesbauordnungen
festgelegt. Konkretisiert werden sie in der
MVV TB bzw. in den VV TB der Länder, die auch die planungsgrundlagen
beispielsweise für Sonderbauten definiert.
Der hersteller- und produktneutrale Lehrgang „Entrauchung“
wird von führenden Fachleuten der Branche durchgeführt
und vermittelt neben grundlegenden Kenntnissen
über die Funktionsweise von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
die Grundsätze von Planung und Berechnung, um
die jeweiligen Vorgaben zu den Schutzzielen umzusetzen.
Aufgrund des sehr umfangreichen Themengebiet ist der Lehrgang in zwei Teile untergliedert, die auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Hier finden Sie alle Informationen zum VdS-Lehrgang "Entrauchung - Teil 2"
Bei einer angestrebten Qualifikation zur „verantwortlichen Fachkraft nach VdS 2133“ bzw. „verantwortlichen Fachkraft nach VdS 2222“ ist der Lehrgang empfehlenswert. Die Teilnehmenden erhalten umfassendes Wissen, herstellerunabhängig und neutral.
Die Prüfung zur „verantwortlichen Fachkraft nach VdS 2133 bzw. VdS 2222“ erfolgt unabhängig von diesem Lehrgang. Information zur Prüfung, den Terminen und der Anmeldung finden Sie auf unserer Website: vds.de/errichter-anerkennung-rwa
RWAN: 26,3 Unterrichtseinheiten bzw. 19,7 Zeitstunden gemäß IDD
Anerkennung
Der Lehrgang ist durch die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) in der Schweiz anerkannt. Damit kann er als Fortbildung für die Zertifikatsverlängerung VKF im Bereich Brandschutz angerechnet werden.